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dsv-jugend-News vom: 21.07.10
DSV-Junioren erkämpfen Rang zwei in der NationenwertungHelsinki (dsv) Mit sieben Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen sicherten sich die deutschen Nachwuchsschwimmer bei der Junioren-EM vom 14. bis 18. Juli in Helsinki hinter der Ukraine (//5/1) den zweiten Platz in der Nationenwertung. Die 16-Jährige Silke Lippok (SSG Pforzheim) kürte sich mit fünf Gold- und zwei Silbermedaillen zur „Könignin von Helsinki“. Bei den Männern überzeugte Christian vom Lehn (SG Bayer Wup/Uer/Dor) mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen.
Nach einem durchwachsenen ersten Wettkampftag mit nur einer Silbermedaille durch Lina Rathsack (SC Riesa) über 50 m Brust, begann der Medaillenregen für die DSV-Schwimmer. Von insgesamt neun Finalläufen am zweiten Wettkampftag gingen die Schwimmer und Schwimmerinnen von Junioren-Bundestrainer Achim Jedamsky gleich dreimal als Sieger aus dem Wasser. Zunächst stellte die 16-jährige Silke Lippok von der SSG Pforzheim ihre sehr gute Form unter Beweiß und sicherte sich in 0:55,31 über 100 m Freistil souverän den Europameistertitel. Kurze Zeit später verteidigte Christian vom Lehn (SG Bayer Wup/Uer/Dor) ähnlich überlegen seinen Vorjahrestitel über 200 m Brust (2:12:93). Den Gold-Hattrick perfekt machte schließlich die 4 x 100 m Freistilstaffel der Frauen in der Besetzung Juliane Reinhold (SSG Leipzig), Teresa Baerens (TSV Hohenbrunn-Riemerling), Silke Lippok (SSG Pforzheim) und Alexandra Wenk (SG Stadtwerke München).
Die Berg- und Talfahrt der Medaillenausbeute sollte sich an den folgenden Wettkampftagen für das deutsche Team fortsetzen. Am dritten Tag der Meisterschaften blieb das Team ohne Medaille. Nach dem „Gesetz der Serie“, folgten drei weitere Goldmedaillen am vierten Wettkampftag. Zunächst eröffnete Silke Lippok den „Golden Freitag“ mit ihrem Sieg über 200 m Freistil in 2:00,11 Minuten. Ihr Triumphzug bei der diesjährigen JEM wurde nur von der Ukrainerin Nadiya Koba über 50 m Freistil und 50 m Schmetterling unterbrochen, wo Lippok jeweils die Silbermedaille erschwamm. Ihre persönliche vierte Goldmedaille und die insgesamt Sechste für Deutschland gewann sie gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen Elisa Thimm (SG Bayer Wup/Uer/Dor), Juliane Reinhold und Johanna Friedrich (SC Magdeburg) in der 4 x 200 m Freistil-Staffel. Mit neuer JEM-Rekordzeit (8:06,78) ließ das DSV-Quartett der internationalen Konkurrenz keine Chance.
Bei den Männern konnte Christian Diener (PSV Cottbus 90) in neuer deutscher Altersklassenrekordzeit von 26,03 Sekunden über 50 m Rücken den zweiten Titel bei der JEM erkämpfen. Die Überlegenheit der deutschen Starter in dieser Disziplin untermauerte Philipp Wolf mit seiner Bronzemedaille (26,26 Sekunden) und verpasste dabei um 1/100 einen deutschen Doppelerfolg.
Durch die hervorragenden Erfolge stand das DSV-Team vor dem letzten Wettkampftag sogar auf Rang eins im Medaillenspiegel! Es schien, als könne das Team den ersten Nationenplatz auch verteidigen, denn mit dem siebten Gold der 4 x 100 m Lagen-Staffel standen die Vorraussetzung dafür gut. Dabei krönte sich Silke Lippok mit ihrer fünften Goldmedaille zur Königin von Helsinki. Der Erfolg war jedoch nur durch die ebenfalls guten Leistungen ihrer Mitschwimmerinnen Lina Rathsack (SC Riesa), Juliane Reinhold und Alexandra Wenk und der Disqualifizierung der schnellern Spanierinnen möglich. Das Männer-Team mit Christian Diener, Christian vom Lehn, Melvin Herrmann (SG Dortmund) und Kevin Leithold (Bitterfelder SV 1990)sicherte sich in der gleichen Disziplin in 3:43,58 Minuten die Bronzemedaille. Ebenfalls den dritten Rang erschwammen Juliane Reinhold über 200m Lagen (2:15,76 Minuten) sowie Christian vom Lehn über 100m Brust (1:02,56 Minuten). |









